Tipps zur Bewässerung

Grundsätzlich funktioniert eine Bewässerung folgendermaßen:

Wir benötigen eine Tonne, eine Tauchpumpe, ein Rückschlagventil, einen Schwebstofffilter, einen Bewässerungsschlauch, diverse Anschlüsse, eine Endkappe sowie die Tropfer, die an einem Kapillarschlauch hängen und eine Lochstanze, um das andere Ende des Kapillarschlauchs mit dem Bewässerungsschlauch verbinden zu können.

An diese Pumpe sollte man folgendes Anschlussstück befestigen:

 

Für alle anderen Pumpen braucht man ein Reduzierstück von 1 Zoll auf ¾ Zoll

Jetzt kannst du ein ³/4 Zoll Rückschlagventil aufschrauben.

Das Rückschlagventil hält den Druck in deiner Bewässerungsanlage aufrecht, damit deine Tropfer sofort, wenn deine Zeitschaltuhr angeht, auch anfangen zu Tropfen und nicht erst einmal eine ungewisse Zeit brauchen, bis sich der Druck aufbaut. Auf das Rückschlagventil schraubst du einen sogenannten Schwebstofffilter, der auch wieder ein ³/4 Zoll Gewinde haben muss.

Wie das Wort Schwebstofffilter schon zum Ausdruck bringt, ist dieser dazu da, dein System vor Verunreinigungen zu bewahren, damit deine Kapillarschläuche nicht verstopfen. Allerding muss beizeiten das Feinnetz darin gereinigt werden: Einfach den Deckel aufschrauben, Sieb raus und spülen. Als nächstes musst du jetzt folgendes Anschlussstück aufschrauben.

Wenn alles stimmt, sollte es ohne Pumpe entweder so aussehen oder aber mit dem Reduzierstück dort, wo jetzt der Anschlussbogen ist.

Nun schrauben wir unseren Anschlussset an die Pumpe und erwärmen mit einem Feuerzeug den Bewässerungsschlauch, den wir dann auf das Anschlussstück drücken. Dann noch das Winkel- und Endstück und schon können wir mit den Kapillarschläuchen beginnen.

Am besten mit einer kleinen Drehung das Loch stechen, die Lochstanze abziehen und sofort den Kapillarschlauch einführen, denn das Loch zieht sich wieder zusammen und dichtet dadurch. Bei längerem Warten wird es schwer, den Kapillarschlauch noch in die Öffnung zu bekommen. Allerdings darf das Loch auch nicht mit der Lochstanze ausgebeult werden, weil es dann nämlich gar nicht mehr dichtet.

Der Rest erklärt sich von selbst, jetzt nur nicht den Fehler begehen und die Kapillarschläuche nach Pflanzenabstand kürzen, denn durch einen halb so langen Schlauch läuft nämlich die doppelte Menge an Wasser und das wollen wir ja nicht.


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